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23.10.2018

Verleihung des Hessischen Leseförderpreises

„Eines möchte ich gleich zu Anfang sagen: Wir freuen uns sehr über diesen Preis und sind auch sehr stolz darauf“, so der Wallufer Bürgermeister Manfred Kohl nachdem er aus den Händen von Staatsminister Boris Rhein den Hessischen Leseförderpreis entgegennehmen konnte.
 
Die Gemeinde habe sich mit ihrer Bücherei um diesen Preis beworben, nachdem für die Gemeindebücherei neue Ideen und ein völlig neues mehrstufiges Konzept erstellt worden sei, das seit Herbst 2017 mit großem Erfolg umgesetzt werde. Was man in Walluf dafür tun wolle, das könne man am neuen Logo der Bücherei „Wallufer. Kinder. Lesen.“ klar erkennen.

In Zukunft werde auf Leseförderung und Bildung von Anfang an gesetzt und kein einziges Wallufer Kind werde in diesen Dingen zurückgelassen. Ein sehr großer Teil der Räumlichkeiten wäre zu einer Kinderbücherei mit Schiffchenmöbeln und passender Dekoration zum Standort umgestaltet worden. Schon jetzt werde die Bücherei liebevoll „Schiffchenbibliothek“ genannt und macht ihrem Namen mit mehr als 3000 neuen Kindermedien aller Art alle Ehre.

Und das neue Konzept gehe auf, denn die Ausleihzahlen stiegen wieder und die Bücherei werde gut frequentiert. „Wir haben aber noch viele weitere Ideen. So sind wir auf einem guten Weg, für die Zertifizierung eine unserer kommunalen KITA’s als Literaturkita. Wir wären damit die Ersten im Rheingau-Taunus-Kreis“, so der Wallufer Bürgermeister weiter.

Mit der Verleihung des hessischen Leseförderpreises, der mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro versehen sei, wären die Anstrengungen einer so grundlegenden wie erfolgreichen Neuausrichtung honoriert worden. Dies sei natürlich ein willkommener Anlass, um Dank zu sagen. Ein Dank gelte den gemeindlichen Gremien für die Zustimmung zu der Neukonzeption der Gemeindebücherei, dem Büchereiteam, Frau Cornelia Straub von der Gemeindeverwaltung und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

„Ein ganz besonderer Dank geht an 2 Personen, die sich gerade in den letzten Wochen und Monaten sehr intensiv und ehrenamtlich für die Umgestaltung der Bücherei eingesetzt haben. Ein besonderes und ganz herzliches Dankeschön geht an Sabine Stemmler und an Randolf Hess“ so Manfred Kohl .
Ohne die vielfältigen Aktivitäten dieser Beiden hätte das gesetzte Ziel nicht erreicht werden können. Sabine Stemmler sei ja bekanntlich die Kulturbeauftragte des Rheingau-Taunus-Kreises und damit auch für die Beratung der Bibliotheken im Kreis zuständig. Sie sei aber auch gleichzeitig die Geschäftsführerin des Netzwerkes Leseförderung RTK e.V - ebenso habe sie auch den Bundesverband Leseförderung e.V. mitgegründet. Sie sei weiterhin zertifizierte Lese- und Literaturpädagogin, sitze in der Prüfungskommission und sei als Referentin in Sachen Kinder- und Jugendliteratur unterwegs.

„Daher war und ist es ihr ein Herzensanliegen, sich bei der Neukonzeption unserer Bücherei einzusetzen und aktiv einzubringen. Ich weiß gar nicht, wieviele Stunden, Tagen und Wochen Sabine Stemmler und Randolf Hess in der Bücherei verbracht haben und selbst Hand angelegt haben. Gerade bei dieser grundlegenden Neuausrichtung der Bücherei haben Beide einen enormen Anteil und dafür gilt Beiden ein aufrichtiges und herzliches Dankeschön“ so Bürgermeister Kohl.

Abschließend gehe sein herzlicher Dank an die Jury. Die Bücherei hätte sich sehr darüber gefreut, dass die Bewerbung um den Hessischen Leseförderpreis erfolgreich gewesen und mit einem Preis gekrönt worden sei.

„Dies ist für uns ein Ansporn auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Wir sind davon überzeugt, dass es in unserer heutigen Zeit absolut notwendig ist, gerade Kinder und Jugendliche frühzeitig an das Lesen und an Bücher heranzuführen. Wir werden uns auch weiterhin dafür sehr stark engagieren“; so Bürgermeister Manfred Kohl abschließend.


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